| Die Abholung
am 09. Mai 2010: |
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Oben: so verbrachte er die Zeit seit 1998
in einer winzigen Garage. Die hervorragende Substanz, die wir da vorfanden
hatten wir einfach nicht erwartet. Nachdem wir die Räder aufgepumpt
hatten rollten wir mit ihm bis zu dem Parkplatz, auf dem der Trailer
stand. Auch hier überraschte der Trabi mich zutiefst, indem die Bremsen
nur minimal fest waren und vor allem bremsten

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sie sogar, nachdem sie erst einmal frei
waren. Leider schüttete es dann beim verladen wie verrückt, sodas sich
Sandra mitsamt der Kamera verdrückte. Wahrscheinlich musste Petrus
weinen, weil wieder mal ein Trabi bei einem Wessi gelandet ist. Aber die
Überraschungen gingen noch weiter: zu dem Trabi gehörte auch noch ein
400-kg-Anhänger, ein HP 400, der in demselben guten Zustand ist, wie der
Trabi. Manchmal hat man einfach Glück. Zu diesem Gespann kommt dann noch
eine Simson Habicht, aber das ist eine separate Geschichte. Nach einer
Irrfahrt im Thüringer Wald (es ist einfach blöd, wenn man ein Navi im
Auto hat, es aber nicht einschaltet, weil man meint sich auszukennen. Es
hat sich viel verändert in Thüringen seit der Wende!) kamen wir endlich
spät am Abend zuhause an. Nach diesem Tag waren wir zwar hinüber, aber
glücklich. |
| 10. Mai 2010,
Bestandsaufnahme: |
Auf der Hebebühne bewahrheitete sich
dann der erste Eindruck: kaum Rost. lediglich vorn links an der
Stoßdämpferaufnahme ist eine minimale Durchrostung. Der Kilometerstand
von 28.000 KM ist nach Kundendienstheft auch nachvollziehbar -
unglaublich! |
Ansonsten: der Trabi hat eine STANDHEIZUNG!
Ok., bei uns wird er keinen Winter mehr erleben, aber das ist doch ein
nettes Gimmik am Rande. Obwohl er ein 82-er Baujahr ist wurde er damals
bereits wegen der Standheizung auf 12 Volt umgebaut. |
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Fazit:
Da kommt schon einiges an Arbeit auf uns zu, aber
die Substanz ist trotzdem genial. Die vorderen Stoßstangenaufnahmen sind
jetzt noch zu den Schweißarbeiten dazugekommen. Der Boden muss von unten
auf jeden Fall komplett abgeschliffen werden. Wenn der Wagen noch 1-2
Jahre gestanden wäre, dann wären die Schweißarbeiten wohl umfangreicher
geworden.
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Bisher erkennbare
notwendige Arbeiten:
1. Reifen und Bremsen (wegen der Standzeit)
2. geringe Schweißarbeiten
3. Unterboden und Fahrwerk entrosten
4. Tanksanierung und Vergaserreinigung
5. putzen, putzen und nochmals putzen
6. da wird sich sicherlich noch einiges finden. Das
wäre der erste Oldie, der nicht mit ein paar Überraschungen aufwartet.
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| Juni 2010:
Tank und Vergaser
Der Tank war ziemlich heftig verrostet und dadurch
waren Benzinhahn und Vergaser verdreckt. Vergaser und Benzinhahn wurden
zerlegt und im Ultraschallbad gereinigt. Der Tank wurde nach der üblichen
Manier gereinigt, entrostet, innen beschichtet und zum Schluß aussen
lackiert.
Und siehe da: Trabi macht Rengdengdeng! Nach 12
Jahren Standzeit finde ich das äußerst erstaunlich.
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